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Interview : Schweizer Radio DRS Parlando die seelischen Landschaften des Peter Hoerr 13.01.2008 16.03 - 18.00 Uhr Die musikalischen Landschaften des Cellisten Peter Hörr 13.01.2008 16.03 - 18.00 Uhr und 21.01.2008 15.03 - 17.00 Uhr
In Zeiten knapper Mittel für Kunst und Kultur gibt es noch Beispiele für unternehmerischen Wagemut: Im Jahr 2005 Jahr gründete der Cellist und Hochschullehrer Peter Hörr das Kammermusikfestival «WestfalenClassics» an einem ungewöhnlichen Spielort: der psychiatrischen Landesklinik Warstein im deutschen Sauerland.
Peter Hörr stammt aus dem nahegelegenen Arnsberg, er wuchs auf in einer Musikerfamilie und traktierte schon als kleiner Junge eine zweisaitige Kindergambe. 1984 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert». Er studierte in Basel, lehrte lange Jahre an der Berner Musikhochschule und unterrichtet zur Zeit an der Leipziger Hochschule für Musik. Hildburg Heider hat Peter Hörr zum Gespräch getroffen.
( Link... | 21. Dezember 2007 | Fehlerhaft melden )
Kurse/Masterclasses Internationale Kurse/Masterclasses mit Peter Hoerr im In - und Ausland
( Link... | 24. Januar 2004 | Fehlerhaft melden )
Orchester le phénix - Peter Hörr wird Chefdirigent und künstlerischer Leiter «orchester le phénix», gegründet 2008, kommen junge und wache Künstler aus führenden Orchestern Deutschlands und der Schweiz zu mehreren Akademien im laufenden Jahr zusammen, um sich begeistert und aktiv im Spannungsfeld barocker und moderner Aufführungspraxis ihren höchst anspruchsvollen Programmen zu widmen. Ihre Sache ist es, während intensiver Arbeitsphasen grossen Werken nachzuspüren, sich einzulassen, auch an Beispielloses in der Literatur heranzuwagen; verkannte, verfemte Komponisten gibt es noch immer. Das „orchester le phénix" hebt solche Schätze. Antonio Casimir Cartellieri, genialischer Zeitgenosse Beethovens, wird neugierig und hinterfragend erobert, elastische, von grösstem Enthusiasmus getragene Aufführungen sind das Wesen dieser neuen, künstlerischen Initiative. Mélanie Bonis, eine neu entdeckte, grosse, französische Komponistin zur Wende zum 20. Jahrhundert, Protégé César Francks, erfährt durch das "orchester le phénix" ihre späte Würdigung. Verfemte -noch immer nicht künstlerisch rehabilitierte Männer wie Braunfels und Jarnach- gehören ebenso zum neuen Repertoire des jungen Klangkörpers. Nicht nur beim Arosa Musikfestival 2008, auch bei Westfalen Classics 2008, präsentiert sich das „orchester le phénix" unter seinem künstlerischen Leiter und Chefdirigenten Peter Hoerr während der nächsten drei Spielzeiten als "orchestra in residence". Eine weitere Einladung folgt zum Zürcher "Barockfest 2009".
2009 veröffentlicht das Orchester seine erste SACD mit Werken von Jean Louis Duport bei dem Exklusivlabel Dabringhaus & Grimm. Ebenfalls wird das „orchester le phénix“ 2009 zwei weitere SACDs aufnehmen. In der ägyptischen und griechischen Mythologie gibt es viele verschiedene Sagen von Benu oder Phönix, der je nach Herkunft täglich oder alle 500 Jahre wieder aufersteht. Cartellieries Werke werden nach genau 200 Jahren wieder zum Klingen gebracht.
( Link... | 24. Juni 2008 | Fehlerhaft melden )
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